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Fotoworkshop Ingolstadt


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tadtlandschaften kommen in der Architekturfotografie einer Bilderküche voller Motive gleich! Oft hat man als Fotograf das Gefühl, nicht zu wissen, wo man mit fotografieren beginnen soll.

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Das macht für mich Stadtlandschaften so interessant:

  • Stadtlandschaften bieten harte Kontraste.
  • Schnell wechselnde Lichtverhältnisse.
  • Symmetrie und Formen der gesamten Szenerie.
  • Farbenpracht und unzählige Möglichkeiten, auch in der digitalen Nachbearbeitung.

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Meine Inspiration:

Oft packe ich einfach meinen Fotorucksack, lege mir mein Stativ über die Schulter und ziehe durch die Straßen einer Stadt. Die Motive reichen vom Gegensatz neuer und alter Gebäude, dem Kontrast zwischen den verschiedensten Baustilen, bis hin zu den Silhouetten der Wolkenkratzer im Gegenlicht der Abendsonne. Auch die Möglichkeiten, der größeren Ansichten, durch die Panoramafotografie faszinieren mich sehr.

 

Welche Ausrüstung nutze ich für Stadtlandschaften?

Für Stadtlandschaften fällt meine Ausrüstung sehr klein aus.

  • Canon EF 16-16 mm 1:2,8 L II USM
  • Canon EF 24-105 mm 1:4,0 L IS USM
  • Canon EF 85 mm 1:1,8 USM
  • Dreibeinstativ Manfrotto 055 Pro
  • Manfrotto M 410 Getriebeneiger
  • Manfrotto Panoramakopf (Nodalpunktadapter) 303 PLUS
  • Kamera Wasserwaage
  • Hähnel Giga T Pro II Funk Fernauslöser
  • Handbelichtungsmesser Gossen Digysky
  • Canon Speedlite 430 EX
  • mein kleiner Notizblock
  • Dreibeinhocker

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Wie teile ich mein Bild für eine Stadtlandschaft auf?

Ich achte bei meiner Bildeinteilung in erster Linie meist auf Formen und Linien und versuche einen Blickfang, zum Beispiel durch bunte Schilder usw. ins Foto einzubauen. Ein Vordergrund ist in meinen Bildern fast immer zu finden. Interessant finde ich auch die Verbindung zwischen Ruhe und Bewegung, welche entsteht, durch lange Belichtungszeiten und zum Beispiel vorbeigehende Menschen oder fahrende Fahrzeuge zeigt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm und deshalb ist eine gute Planung, gerade beim Fotografieren von Stadtlandschaften sehr wichtig!

Ich kaufe mir immer einen Stadtplan der Stadt in der ich fotografieren möchte. Meist sieht man da schon auf einen Blick, welche Gebäude und Sehenswürdigkeiten es gibt. Manchmal schaue ich mir auch Postkarten an, um zu sehen, welche Perspektiven ich nicht nehmen sollte. Ich halte nicht viel vom Nachahmen der Postkarten. Unbedingt ist darauf zu achten auch schlechtes Wetter einzuplanen, denn auch da kann man (oft im Sommer) die schönsten Stimmungen mit evtl. aufsteigenden Nebelwolken einfangen.

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In meinen zahlreichen Fotokursen, gerade auch in der Architektur- und Panoramafotografie zeige ich, wie meine Stadtlandschaften entstanden sind und worauf Du unbedingt achten solltest. Schau Dich einfach hier um, sicher findest Du für Dich einen interessanten Fotoworkshop!

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Um die schönsten Location sammeln sich meist auch die meisten Menschen!

Zu Zeiten der analogen Fotografie war dies immer ein großes Thema. Die Nachbearbeitung und auch die Reduzierung von Geisterbildern war früher nicht so einfach, wie heute in Photoshop. Einfach ein paar Aufnahmen vom selben Standort heraus und zu unterschiedlichen Zeiten gemacht und zu Hause werden die Bilder übereinandergelegt und die Geisterbilder rausgerechnet. So bekommt man selbst die meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten menschenleer.

Filter und Co!

Wenn ich auch versuche, gerade bei Auftragsarbeiten den Einsatz von Filtern zu vermeiden, so gelingt mir dies bei den Stadtlandschaften und in der Architekturfotografie oft genug nicht. Meine Verlaufs ND-Filter von Cokin habe ich meist mit im Fotorucksack. Allein schon, um den Kontrastunterschied zwischen Himmel und Häusermeer anzugleichen. Auch ein Polarisationsfilter ist meist am Start und sorgt für satte Aufnahmen und mehr Details. Denn darauf kommt bei Stadtlandschaften schließlich an.

ISO, Verschlusszeit und Blende“

Ich selbst liebe vor allem die Ruhe bei der Fotografie von Stadtaufnahmen. Sei es tagsüber oder bei Nacht. Ich plane immer sehr viel Zeit ein und mein kleiner Dreibeinhocker lässt mich diese Zeit gut rumbringen. Ich mache meine Bilder mit Verschlusszeiten auch von mehreren Sekunden und Minuten und die daraus resultierende Blende, versuche ich auf Blende 16 und 18 zu bekommen. Hier ist meist die Schärfe eines Objektivs höher als bei Blende 22. Die ISO-Einstellung lege ich auf 50 bis 125. Unbedingt solltest Du darauf achten, die Spiegelvorauslösung in Deiner Kamera (falls möglich) zu aktivieren. So vermeidest Du unnötige Schwingungen und somit auch Verwacklungsunschärfen. Ein Funk Fernauslöser ist dann natürlich ebenfalls Pflicht.

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Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Beitrag die eine oder andere Hilfestellung zur Umsetzung Deiner Stadtlandschaften geben. Möchtest Du mehr erfahren? Dann stöbere einfach ein wenig in meinen Workshop Terminen und sicher finest Du dort genau das Richtige für Dich.

Ich danke Dir und wünsche Dir noch viel Spaß auf meiner Website!

Thomas

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Welche Erfahrungen hast Du mit Stadtlandschaften bisher gemacht?