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Fotoworkshop Ingolstadt


Endlich ist es soweit. Die Fotos des Sommers sind entwickelt, auf dem Rechner gesichert und wir freuen uns bereits auf die Motive des Winters. Egal ob die Schneebedeckten Berge der Alpen, die Schneeballschlacht der Kinder oder die Lichtspiegelungen der Eiszapfen an der Dachrinne. Das alles lohnt es sich zu fotografieren. Der Fotorucksack ist gepackt und es kann losgehen.

Ich möchte dir heute sagen, wie du dich auf deine Fototouren im Winter richtig vorbereiten kannst und nichts dem Zufall überlässt.

 


Vor der dem Fotografieren kommt immer das selbe!

Die Vorbereitung. Gerade im Winter, wenn man nicht unbedingt leichten Fußes seine Motive erreicht, ist es sehr wichtig auf alles vorbereitet zu sein. Ich plane meine Fototouren sehr genau. Ich gehe früh zu Bett, stehe meist sehr früh auf, um den Tag richtig zu nutzen und viel fotografieren zu können. Meinen Fotorucksack habe ich nur mit den notwendigsten Gegenständen gepackt und das Verhältnis zwischen Kamera und Winterbekleidung liegt bei fast 1:1.

 


Was ist in meinem Fotorucksack?

  • ein Canon EF 16-35mm 1:4,0 L IS USM, ein EF 70-200 L  USM II und mein EF 24-70mm 1:4,0 L IS USM
  • meine Canon EOS 5D SR
  • zur Belichtungsmessung der Gossen DigySky und mein X-Rite Colorchecker Passsport (für Farbtonrichtige Aufnahmen)
  • Polarisationsfilter, grau Verlaufsfilter
  • Funk Fernauslöser zum fotografieren mit langen Verschlusszeiten oder auch Zeitraffer Aufnahmen, Reinigungstuch für Objektive
  • mindestens zwei weitere frisch aufgeladenen Akkus und einige Selica Gel Beutel (diese sammle ich über das Jahr aus bestellten Artikeln)
  • Handschuhe von Lowepro, weil Sie recht dünn sind und Noppen besitzen für einen sicheren Griff beim fotografieren.
  • Mein Novoflex Quardropod (das trage ich meist auf der Schulter)
  • vier bis fünf Plastik Zipp Tüten
  • Wechselpulover, Mütze und zwei Paar Wechselsocken.
  • Lippenstick (Labello), weil auch der Fotograf Pflege braucht.
  • Mein iPhone ist geladen und zwei Semmeln, etwas Süßes und eine Thermoskanne mit heißen Tee ist ebenfalls mit im Gepäck

Sicher wirst du dich fragen, in welchen Rucksack ich das alles transportieren möchte. Ich habe von Tamrac den 5588 Expedition 8. Er ist ein wahres Platzwunder. Die oben genannten Artikel findest du noch einmal im Detail in meinem Fotorucksack erklärt.

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In meinen Fotoworkshops biete ich auch ausgiebige Fotokurse zur Landschaftsfotografie und viele weiter Themen. Einer ist bestimmt auch für dich dabei!

 


Hier sind die Schwachstellen!

Die Akkus

Die Kälte des Winters schadet deiner Kamera sicher nicht so sehr. Die Schwachstelle ist der Akku. Hiervon nehme ich immer zwei bis vier zusätzlich mit. Ich stecke sie mir in meine Hosentasche, denn bei 37° Körpertemperatur fühlen die sich auch sehr wohl und die Selbstentladung fällt geringer aus. Denke daran, das vor allem die Kapazität des Akkus nachlässt und nicht selten, ist der Akku, welcher jetzt leer zu sein scheint nach einen Aufenthalt in deiner Hosentasche wieder fast voll.

 


Das Beschlagen der Kamera und Objektive

Wer kennt das nicht? Man kommt nun endlich nach stundenlanger Kälte in den Bergen zu einer Hütte und freut sich auf eine warme Tasse Kakao. Drinnen angekommen, holst du deine Kamera raus, um ein Bild zu machen und alles ist beschlagen. Das war`s dann erst einmal. Verantwortlich dafür ist der plötzliche Temperaturwechsel. Die Kamera braucht eine gewisse Zweit (nicht selten 20 bis 30 Minuten), um sich den Innentemperaturen anzupassen. Damit dies nicht mit einer Reparatur beim Kameraservice endet, packe ich meine Kamera noch bevor ich nach drinnen gehe in eine Zipp Tüte, mit einigen Beutelchen Selica Gel. Diese entziehen der Luft die Feuchtigkeit und verhindern so effektiv die Bildung von Kondenswasser.  So mache ich es auch, bevor ich wieder nach Hause komme. Auf keinen Fall solltest du die Kamera zu früh auspacken. Lass sie sich in Ruhe der Temperatur anpassen und dann kannst du die Ausbeute des Tages genießen.

 


Ein Tipp noch am Ende!

Zu blauer Stunde eine Schneebedeckte Landschaft zu fotografieren, ist atemberaubend und denke daran, dass es früher dunkel wird. Ich lasse sogar bei den meisten Aufnahmen den leichten Blaustich in der Aufnahme, da er das Gefühl von Kälte sehr gut vermittelt. So mach fotografieren wirklich Spaß!

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Wir sind auch auf deine Meinungen oder Anregungen gespannt und hoffen, dass du noch einen kleinen Kommentar hinterlässt und somit aktiv diesen Blog mit gestaltest.